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Versuch einer geologischen Begründung des Acker- und Forstwesens / von Johann Friedrich Ludwig Hausmann. Aus d. Lat. übersetzt von Franz Körte
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dicht zu ſeyn ſcheinen, die ſich aber dennoch ihren Spaltungen nach theilen, ob ſie gleich den mecha- niſchen Kräften widerſtehen. Nach und nach wer- den ſie durch die<hemiſchen Kräfte zerſeßt, und die daraus entſtehende Erde iſt aus verſchiedenen Be- ſtandtheilen zuſammengeſeßt und fruchtbar. Zu die- ſer Klaſſe gehört der Baſalt und alle mit ihm zu- nächſt verwandte Geſteinarten.

CX 22:

In die fünfte Klaſſe gehören die zuſammen- geſeßten Geſteinarten, welche hinſichtlich der Struk- kur ſchiefrig oder kryſtalliniſch-körnigt find. Die Ad- häſion der heterogenen Theile iſt in ihnen geringer als ihre Cohäſion, daher ſie durch die Verwitterung in kleine Theilganze zertheilt werden, welches für die Bildung des Ackerbodens ſchr wichtig iſt. Der in dieſen Geſteinarten vorkommende Feldſpat; iſt ſei- ner leichten<hemiſchen Auflöſung wegen, nicht nur hinſichtlich der Quantität, ſondern auch hinſichtlich der Fruchtbarkeit des Ackerbodens höchſt wichtig. Dahingegen Quarz, Glimmer und Hornblen- de, die der<emiſchen Auflöſung lange widerſtehen, dadurch nüßlich werden, daß ſie den aus Thon und Feldſpath entſtandenan Boden locker machen.

Unter allen kryſtalliniſchen Geſteinarten giebt

der Granit und Gneiß die größte Menge und

fruchtbarſte Erde, denn die verſchiedenen BeFand- theile dieſer Geſteinarten ſind in einem paſſenden