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Versuch einer geologischen Begründung des Acker- und Forstwesens / von Johann Friedrich Ludwig Hausmann. Aus d. Lat. übersetzt von Franz Körte
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ſtörung am meiſten widerſiehen, und von dieſen zu denen übergehen, welche bei der Bildung der Frucht- erde von. größerer Bedeutung ſind.

In die erſte Klaſſe gehören diejenigen, deren Hauptmaſſen keine Zerſiörung auf<emiſchen Wege erleiden, und deren Theile eine ſo große Cohäſion gegen einander haben, daß die mechaniſchen Kräfte die natürlichen Niſſe nur erweitern und dadurch die Felſen in Stücken trennen können. Zu dieſer Klaſſe gehören die ſchlackigen Laven, der reine und dichte Quarz; der Kieſelſchiefer und der Ouarzporphyr. In Bergen, welche aus dieſen Geſteinarten beſtehen, findet man ſehr wenige, ja oft gar keine Fruchterde. Sie pflegen unfruchtbare Stein- rücfen und Klippen zu haben; an deren Füßen man eine ſehr große Maſſe von ſcharfen Steinfragmenten findet, deren ſcharfe Kanten und Ecken der Zeit ſeit vielen Jahren troßten- Auf den Gipfeln ſolder Berge findet man außer Laubmooſen,; welche oft die Zwiſchenräume der Steinfragmente bedecken, ſelten einige Gräſer, oder einzeln ſtehende Bäume und Sträucher. Die vulkaniſchen ſchlackigen Produkte al- ler Geſteinarten widerſtehen der Verwitterung und Umwandlung in Erde; am meiſten. Jhr ſchwarzer Strom, von unglaublicher Unfruchtbarkeit, erſtreckt ſich von dex Höhe der Gebirge bis zu dem Fuß derſel- ben, und kaum finden Laubmooſe das zu ihrem Wachs» thume nothwendige Waſſer in den Niſſen.

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