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Versuch einer geologischen Begründung des Acker- und Forstwesens / von Johann Friedrich Ludwig Hausmann. Aus d. Lat. übersetzt von Franz Körte
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dung der tragbaren Erde von der größten Wichtig-

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Die lichenartigen Gewächſe, welche die Felſen bedecfen und hier, wo keine andere vollfommnere Pflanzenbildung zu wachſen vermag, am beſten ge- deihen, ſcheinen bald direkt bald indirekt auf die Zer- ſiorung der Felſen<emiſch einzuwirken. Das Waß- ſer aus der Luft abſorbirend und nach Art der Schwämme daſſelbe aufbewahrend, verurſachen ſie eine beſtändige Näſſe auf den Felſen, wodurch ſie indirekt zu der Zerſibrung des Geſteins nicht we- nig beitragen. Cs giebt aber auch gewiſſe cryptoga- miſche Gewächſe, welche gewiſſe Beſtandtheile des Geſteins, auf welchem ſie vegetiren, aufsehren, wo- durch ſie die Oberfläche deſſelben angreifen und die Cohaſion der Maſſentheile vernichten, was man vor- züglich an einigen auf Kalkſteinen vegetirenden Cryp- kogamen beobachten kann. Auf dieſe Weiſe bereitet die eine Pflanze der andern den Standort; Pflanzen auf der niedern Skufe der Ausbildung' eröffnen de- nen der höheren Stufe die Bahn zum Leben.

GC 48.

Dieſes vorauggeſchicft, wollen wir nun die ver- ſchiedenen Geſteinarten, in Beziehung auf die Bil- dung des Fruchtbodens, in ſolcher Ordnung durch» gehen; daß wir mit denen anfangen, welche der Zer-