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ſpathes pflegt bei deſſen Zerſtörung in Eiſen-Hy- drat oder Ocker verwandelt zu werden. Das koh- lenſaure Eiſen; wie die kohlenſaure Bittererde, welche
bisweilen in Geſteinarten, 3. B. dem Kalke gefun-
den wird, verliert durch die Oxydation der Baſis die Kohlenſäure. Kohle und Bitumen, welches in mehreren Geſteinarken, wie 3. B. in den Kalk und
Thon haltenden bisweilen vorkommt, verſchwindet-
unter dem Zutritke der Luft, wodurch das Mineral ſeine vorher dunkle Farbe verliert und locker wird.
Auf die Zerſtörung mancher Steinarten wirkt auch das Waſſer<emiſch ein, denn es löſet theils als reines Waſſer, theils als mit Kohlenſäure ver«- bunden die Beſtandtheile auf; wie dieſes vorzüglich beim Gypſe und Kalke der Fall iſt.
An einigen Foſſilien; wie z. B. am Feldſpathe, wird, wenn ſie mit der Luft und dem Waſſer in Berührung kommen, ſehr oft eine Auflöſung der Be- ſtandtheile beobachtet, deren nächſte Urſache man bis jeßt noch nicht erforſcht hat. Die Maſſe wird ge- löſt, die blättrige Struktur nimmt eine erdige Be- ſchaffenheit an, das im Feldſpathe enthaltene Kali wird vom Waſſer hinweggenommen, und es entſteht dasjenige Foſſil, welches die Chineſen Kaolin nen- nen und welches zu der Fabrikation des Porzellans ganz vorzüglich geeignet iſt. In manchen Gegenden kommt Granit und Gneiß vor, deſſen Feldſpath auf dieſe Weiſe, durch die ganze Maſſe, ſo weit man ſie
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