ZE ur
zen Thonſchiefer beſtehen, wächſt, den vortrefflichſten Wein giebt*). Auch am Vorgebirge der guten
- Hoffnung wächſt und gedeihet; nach den mir von
meinem Freund Heſſe gemachten Mittheilungen, der Wein auf einem Boden vortrefflich, der aus Thon- ſchiefer entſtanden, und mit Stücken von demſelben
gemengt iſt. Es iſt wahrſcheinlich, daß der Schie-
fer, vermöge ſeines ſchlechten Waärmeleitungsvermö- gens und ſeiner dunfeln Farbe, durch welche der Lichtſtoff der Sonnenſtrahlen eingeſogen, der Wärme»- ſioff aber frei gemacht wird, die freie Wärme im Boden bedeutend vermehrefk.' Sit: 13
Bisher haben wir nur von dem nächſten Ein- fluß der Geſteine auf unſere Culturpflanzen geſpro- <en,; aber es iſt nicht zu läugnen, daß ihr enk- fernterer, in ſofern die tragbare Erde aus ihnen entſteht, und die Eigenthümlichkeit derſelben größ- tentheils von ihnen abhängt, noch bei weitem wichti- ger iſt. Die die Oberfläche unſerer Erdrinde bilden» den Geſteinarten geben die Hauptbeſtandtheile unſers tragbaren Bodens her. Obgleich auch andere aus dem Thier- und Pflanzenreiche herrührende Stoffe zur Ernährung der Pflanzen nothwendig ſind, ſo, können dieſelben doch der urſprünglich anorganiſchen
x) Mineralogiſche Beobachtungen über einige Baſalte am Rhein 1790 pag. 81. glinſche Annalen XIV. Bd. 2. St. If


