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Versuch einer geologischen Begründung des Acker- und Forstwesens / von Johann Friedrich Ludwig Hausmann. Aus d. Lat. übersetzt von Franz Körte
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Beſtandtheile nicht entbehren, indem dieſe, theils zu der Befeſtigung der Wurzeln, theils zur Aufnahme und Aufbewahrung, ja ſelbſt zur Bearbeitung der Pflanzennahrungsmittel nothwendig ſind. Nach ge-

nauen Beobachtungen können gewiſſe anorganiſche-

Stoffe auf die Zerſeßung thieriſcher und vegetabili- ſcher Subſtanzen einwirken. Dieſe Wirkung iſt aber, nach der Maſſe und nach der verſchiedenen<emi- ſchen Beſchaffenheit der anorganiſchen Stoffe, ſehr verſchieden, wovon nun eben die Eigenthümlichkeit der Geſteinark, aus welcher der Boden entſtand, die lette Urſache iſt. 64 43:

Nach der Art, wie die ackerbare Erde entſtanden iſt; müſſen wir zwei Gattungen derſelben unterſcheiden: denn entweder iſt ſie nah an dem Orte, wo ſie aus der unter ihr liegenden Geſteinart gebildet wurde, oder ſie iſt an den Ort, wo ſie ſich jeßt befindet, durch gewiſſe Kräfte, vorzüglich durch das Waſſer, hingeführt. Zu der erſten Gattung gehört größten- theils die Erde, welche in gebirgigten Gegenden die Gipfel und Abhänge der Berge bedecktz3 zu der an- dern die Erde, welche in den Thälern vorkommt, ſo wie der größte Theil derjenigen, welche man in- geligen ebenen Gegenden findet. Die an ihrem Ent- ſichungsorte befindliche tragbare Erde pflegt, hinſicht- lich der Mächtigkeit, von der hinweggefürten derge- ſtalt übertroffen zu werden, daß man bei ihr ſchr

eueren ani a 20008 meran