herrſcht, am ſtärkſten, und die; in welchen die Kalk- erde prädominirt, ſcheinen hier das Mittel zwiſchen jenen beiden zu halten; die dichten kernigten, kry» ſialliſirkten Geſteinarken wiederum in geringerem Gra- de und weniger ſchnell, als die ſchieferartigen und zuſammengebacknenz die verwitterten mehr als die in ihrer Integrität noch beſtehenden. Dieſes ver» ſchiedene Verhalten iſt ſchon durch die Verſuche des berühmten Johann LesSlie beſtätigt worden*).
Die Beſchaffenheit der Felſen wirkt, in Rück- ficht der Anziehung des Waſſers, ſehr. verſchieden auf die Feuchtigkeit der lockeren Erde ein, denn bald kann durch die Attraktion des Waſſers dieſer die Feuchtigkeit genommen, bald gegeben werden. Ein Theil der Feuchtigkeit, welche der lockern Erde aus der Atmoſphäre zugefährt wird, geht in die Maſſe des Geſteins über, wird aber durch den, wel- <her wieder verdunſtet, erſeßt. Leßteres iſt die Ur- ſache, warum die Fruchterde, welche auf Felſen ge- lagert iſt, deren Geſteinark das Waſſer im geringen Grade anziehet, leichter austrocknet, als die, deren Unterlage das Waſſer in bedeutendem Grade auf- nimmt und anhalt.
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Es iſt wahrſcheinlich, daß auch die Struftur
der Felſen einen bedeutenden und nicht weniger ver-
*) Gilberts Annalen der Phyſik X11. pag. 114,
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