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„wegens ſind auf Kalf und Schiefer Porphyrberge
mit hohen und ſchroffen Felswänden gelagert. Im ſüdlichen Tyrol machen die unfruchtbaren Porphyr«- berge gegen die benachbarten, mit Weinreben- Wall- nuß- und Kaſtanienbäumen beſeßten Kalkberge einen ſeltſamen Contraſt*).
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Die Oberfläche der feſten Erdrinde haf auch in ſofern indirekten Einfluß auf den Anbau der Pflan- zen, daß das der lockern Erde aus der Atmoſphäre zugekheilte Waſſer ihr vom Geſtein entweder aufbe» wahrt oder entzogen wird. Die verſchiedenen Ge- ſteinarten verhalten ſich in dieſer Beziehung, theils ihren Beſtandtheilen, theils ihrer Struktur nach ſehr verſchieden.=- Die Maſſentheile der Felſen leiten das Waſſer auf verſchiedene Weiſe herbei und in verſchiedenen Graden 3; denn es wird von ihnen nicht nur mit verſchiedener Schnelligkeit angezogen, ſon- dern auch in verſchiedener Quantität eingeſogen. Der leßtere Unterſchied iſt in den verſchiedenen Be- ſtandtheilen, vorzüglich aber in der Poroſität, der erſtere hingegen mehr-:in der Anhäufung des Geſteins begründet. Diejenigen Geſteinarten, deren Hauptbe- ſtandtheil die Kieſelerde iſt, ziehen das Waſſer we- niger an, die hingegen; in denen der Thon vor«
*) v. Buch geognoſtiſche Beobachtungen auf Reiſen durch Deutſchland und Jtalien. 1. pag. 260. 262.
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