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Versuch einer geologischen Begründung des Acker- und Forstwesens / von Johann Friedrich Ludwig Hausmann. Aus d. Lat. übersetzt von Franz Körte
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kragen. Zn gebirgigten ſchr abhängigen Gegenden|| wegen! iſt aus dieſer Urſach Viehzucht und Waldbau, dem mit he Getreidebaue vorzuziehen. Vor nicht vielen Jahren ſüdlich ſahe ich, nicht ohne Beſorgniß, daß auf dem Harze, bergt bei Andreasberg, der Ackerbau den ſchönen Ra- muß ſen zu verdrängen drohete, welches Unternehmen aber, ſeltſan der obwaltenden Gefahr und Arbeit wegen, ſehr bald| wieder von den Bewohnern jener Gebirgsſtadt ein- M 7 344 geſtellt wurde.=- Wie in Frankreich die größte Nei- ſofern gung der Landſtraßen durch ein Geſeß beſtimmt wor- zn, d den iſt, daß ſie den Winkel von 4 Graden 46 Mi-: zugeth nuten nicht überſteigen darf, ſo würde in manchen wahrt Gebirgsgegenden eine geſetzliche Beſtimmung der größ» ſteinat! ten Neigung, welche die zum Ackerbau beſtimmten Ihren 3 Bergabhänge haben dürften, gewiß zweckmäßig ſeyn. verſchie 8-40 das LY Die Neigung der Oberfläche unſers dichten Erd» verſch körpers iſt nach der Eigenthümlichkeit der Gebirgs» nur 1 art höchſt verſchieden, die eine neigt ſich mehr zur dern Bildung der Felſen, die andere mehr zur Bildung ſanft ſteigender Anhöhen. So bildet z. B. der fandth Quarz und der Porphyr in der Regel Felſen erſte ohne alle Vegetation, dahingegen Granit-, Schie-| bwin fer- und Sand-Gebirge ſich in der Regel zum 7 tandh Acker» und Waldbau eignen. Im nördlichen Theile niger

des Harzes ſind die Quarzfelſen ohne Vegetation, M die Schieferberge dagegen mit Waldung bewachſen.| 9.5 In den fruchtbarſten Gegenden des mittäglichen Nor-| s