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Versuch einer geologischen Begründung des Acker- und Forstwesens / von Johann Friedrich Ludwig Hausmann. Aus d. Lat. übersetzt von Franz Körte
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nef, der Fel8grund vorkommt, kann ſowohl direkt

als indirekt, und nicht nur in Beziehung auf die Geſteinart, aus welcher die Felſen beſtehen, ſondern auch in Beziehung auf die verſchiedenen Pflanzenar»- ken mannigfaltig modificirt ſeyn.

SES:

Der direkte Einfluß, welchen die dichte Rinde unſeres Erdball8 auf die Cultur der Pflanzen hat, iſt darin begründet, daß ſie die Ausbreitung der Wurzeln hindert, und das Volumen der, den Pflan- zen zu ihrer Erhaltung nothwendigen, Fruchterde ver» mindert.== Da die Länge und Nichtung der Pflans zenwurzeln höchſt verſchieden iſt, ſo muß auch jener direkte Einfluß auf dieſelben verſchieden, und das flächere Streichen der Felſen unter dem Fruchtboden überhaupt um ſo weniger ſchädlich ſeyn, als weni- ger lang die Wurzeln ſind, und als weniger ſenk recht ſie in den Boden eindringen. Hieraus erhellt, daß die kleinen und zarten Gragarten und Futter- kräuter in ſchr flachen Boden gedeihen können, in welchem unſere größeren Getreidearten und Futter- kräuter mit tiefgehenden Wurzeln nicht wachſen, daß Sträucher und Bäume mit langen Pfahlwurzeln da abſterben, wo andere Bäume mit mehr horizontal- gehenden Wurzeln fröhlich vegetiren. Beobachtungen in der Land- und Forſiwirthſchaft beſtätigen das Geſagte.

Gebirgigke Gegenden von ſolcher Höhe, daß in Ee 2