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fürſt ſehn, ich wollte mir's beſſer machen? ich aß mei-
nen Hirjebrei, und legte mich aufs Heu,
Cs iſt eine nie außer Acht- zu laſſende Wahr- 2+“ Ö
heit, daß es vortheilhafter iſt eher etwas zu.... als zu viel Geſinde zu haben; nichts giebt zu mehrerer Un-
ordnung zu mehreren Vernachläſſigungen Anlaß, als wenn man für ſein Hausperſonal nicht hinlänglich Beſchäfti- gung hat, er hat dann immer Zeit, und nichts geht vorwärts; nie arbeitet es beſſer als wann cs ſo recht im Schuſſe iſt und ſich etwas angreifen muß.
IT<H habe mir früher keinen Begriff machen können, wie man blogge Geſchwäßigkeit, wenn ſie nicht Verl äum- dung oder üble Nachrede iſt, ein Laſter nennen kön- ne; ſeitdem ich mich aber mit der Landwirthſchaft be- ſchäftiget habe, bia ich inne geworden, daß die Ge- ſchwäßigkeit der Landleute groß iſt; und daß der, wel- her das Unglück hat einige weibliche Virtuoſin in dieſer Kunſt in ſeinen Dienſten zu haben leicht dadurch ein Sechstheil ſeiner ganzen Handarbeit verluſtig werden kann. Sie ſuchen jede Gelegenheit, jeden Gegenſtand auf, worüber ſie lange kein Ende nehmende Geſpräche halten, mitunter auch zu mehrerer Belebung der Unter- haltung ein wenig zanken können, I< habe mich oft genbfhigt geſehen, ihnen verſchiedne Arbeit zu geben, ja ſogar die zu geläufigen Zungen zu entfernen, um den übrigen Ruhe zu verſchaffen.
Wenn ſchon der arme Bauer ißt was er hat, ſo tann dennoch die Küche auf einem Landhauſe, wo meh- reres Geſinde iſt, nicht ſchlecht ſeyn, wie man zu glau-
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