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ſind. Wer. nicht durch Zufall over dur) langes Nach- en dahin gelangt, ſich die Weiſe auf ſie zu wir- ken eigen zu machen, der wird nie im Stande ſeyn, auf Menſchen aus der dienenden Klaſſe zu ſeinem Vor- theile zu wirken, und ſich einen gut organiſirken Haus- halt zu verſchaffen. Von LIE auf an ein ungebun-
eine Art von freiem
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denes zwangloſes Leben gewöhnt, ganz nach ihrem Sinne zu handeln gewohnte Weiſe, ihre
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zweite Natur geworden, und nichts iſt ihnen[äſtiger als ſich an ein regel- und ordnungsmäßiges Berfahren zu binden. Ganz für ihren Kdrper lebend, iſt ihnen jede Anſtrengung zuwider, und jede Gelegenheit ihre Krafte zu ſchonen, ſich Ruhe anzutkhun, wird ohne alte Ruckhicyt ergriſſen. Sie ſehen nicht ein, daß die Nothwendigkeit, Sc ihren Unterhalt zu verſchaffen, ſie zur Urbeit ruft, ſondern ſie glauben nur. von ihrem Brodheren gezwuagen, allein für ihn zu arveiten.
Hat man einen Knecht vder eine Magd zu miethen, ſo iſt ſich wohl zu hüten ihnen vorzuzählen, welche Ar- beiten ſie zu v&richten haben, ſte erſchrecken und werden bedenklich, ob ſte alles dieſes zu leiſten im Stande feyen; fagt man ihnen aber(ſo unſinnig es auch iſt) ihr habt gar nichts zu thun, es iſt eitel Spielerei, ſv kann man an ihren Mienen bemerken, wie behaglic) es auf fie wirkt. Indolenz iſt das Ziel ihres Strebens und ihre größte Se- 8 I< habe dieſes nie anſchaulicher empfunden als
| Yeunßerung eines Grenadiers des Kurfürſten von Trier. Bei einem Hoffeſte fuhr der Fürſt ſammt ſeinem ganzen Hofſtaate in großem Pompe durc) die Stadt.
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Wozu all dieſer Spektakel, ſagte Türk, ich ſollte Kur-
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