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Die Obſtcultur it bei uns nicht unanſehnlich, und j R
macht einen nicht unbedeutenden Handelszweig nach dem
Niederrheine und nach Holland aus.
Dörfern hieſiger Gegend ſehr, und man könnte 1
zn häufig gepflanzt; ſie ſtehen oft fo enge, daß auf dem
Boden keine Frucht gedeihen kann. Sie geben die erſte
Kirſchen ſind vorherrſchend; ſie werden in einigen
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Erndte im Jahre und ſind daher dem kleinen Bauer ſchr willkommen. Leider werden ſie ſeit einigen Jahren von einem Wurme geplagt, der oft die ganze Erwartung vers eitelt.
Ihnen folgen die Aepfel, ſie tragen aber. hier weit ſeltener wie in der Wetterau, der häufigen Nebel wegen, welche muthmaßlich die Befruchtung hindern; auch iſt
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ihre Erziehung und Behandlung hier nicht jo gut wie uud Hinauffegen
dork. Durch ein immerwährendes Yuss= „T15wo vi l>» Cn' Cy L454.(05 verlieren ſie alle Form und Fruchtäſte. Birnen gedeihen auf unſerm Boden am beſten, wer- den aber ſeltener geſunden. In früheren Zeiten wurden ſehr viele Welſche Nüſſe hier erzogen, mehrere kalte Winter, und der liebe Kries ö/ haben ſtark darin aufgeräumt. Die Nüſſe, woraus jwu= herhin Speiſedhl geſchlagen wurde, gehen jeßt groößten-
theils nach Holland und von da nach Amerika, wo ſie
als Deſſert gegeſſen werden.


