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Gemeinden, welche eigene Walduagen haben, wenn je- dem Weinbergsbeſißer an Eichenholz unentgeldlich ſo viel verabreicht würde als erforderlich wäre, jährlich den zehn- ten Theil ſeiner Weinberge zu bepfählen; wir würden dann in dieſem Zeitraume das. Vergnügen haben, die al- les belebenden Reben ferner nicht mehr trauern zu ſehen; ver Weinbau würde ſich vermehren, ſich verbeſſern, inz dem eine bodeutende Ausgabe[wegficle; der Aufwand n Holz wäre nicht großer, indem das jeßt dazu verwens dete weiche Holz eben gut zum brennen iſt, obſchon es in den Weinbergen nur einige Jahre dauert. Sollte dennoch ein Ausfall in einer, oder der andern Gemeinde- Einnahme entſiehen, fo iſt dieſer Schaden weniger zu bes achten, als der Verluſt, der durc< Vernachläſſiguug dies fes vortrefflichen Products, entſteht, welches mehr als zedes andere ſeines geringen reinen Ertrags und doch ſei- ner Nothwendigkeit wegen alle Aufmunterung und Unters
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ſiabung verdient.
So wie ich nur. mit. Vortheil eine jedem Grund und Boden, jeder Lage angemeſſene Frucht erbauen kaun, ſo ſoll auch in jedem Lande alles auf die Haupterzeug- niſſe hingewendet, jeder andere Gegenſtand dieſem unterz geordnet ſeyn und ihm die Hand biefen- QDesSwegen müßte das ſtrenge Verboth des Laubſcheerens in Hoch- wäldern durchaus nicht allein gemildert oder aufgehoben, ſondern die Gebirgsbewohner, denen es allgemein an Stroh und andern Streu= Surrogaten fehlt, dazu auf- gemuntert werden. Wir würden gewiß bei guten Jahren ein reichliches Drittheil mehr Wein erzeugen, wenn die Weinberge der Moſel und des Rheins nur in mittelmä-


