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Der Kemperhof : Mit Hinsicht auf den Betrieb der Landwirthschaft in der Gegend von Coblenz / Von Joseph Anton Hergen
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dazu Feſt beſtimmk; doch ſehe ich ſo eben ven 8ten Mai zu Metternich, eine halbe Stunde von hier, eine Wieſe mähen, deren Gras über zwei Fuß hoch iſt; ſie kann aber bewäſſert werden.

S.,00: 55-e Tam ob 4 m:

Wenn gleich der Weinbau unſerer Gegend nicht ge- eignet iſt, um als Muſter zu dienen, vielmehr manche Gegend der Moſel ihren Weinbau ſo betreibt, daß es oft ausfieht als berühre ihn das ganze Jahr hindurch kei- nes Winzers Hand; ſo ſehe ich doc) den Weinbau nicht allein als Haupt-Betrieb8zweig der Rhein- und Mo- ſelgegend, ſondern als eine National- Angelegenheit an, und kann nicht umhin, etwas über ſeine, den beſſeren Betrieb hindernde Gebrechen zu ſagen.

Die vorzüglichſten Hinderniſſe ſeines beſſeren Gedei- hens ſind Mangel an Dünger und Thewrung der ihm unentbehrlichen Pfähle. So ſchwer immer erſterem ab- geholfen werden kann, ſo iſt doch eine Verbeſſerung nicht unmöglich, während leßterem bei einiger zwe&>mäßigen Vorkehrung gänzlich abgeholfen werden könnte.

Während jährlich die ſchönſten Eichen in grdster Anzahl von der Moſel und dem Rheine kommend nach Holland gehen, ſteht der uns ſo liebe, ſo unentbehrliche WeinſioX, ohne die ihm ſo ndthige Pfähle traurig an ihren Ufern.

Es ware eine ſehr große Erſvarniß wenigſtens für

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