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ſchwindeſten lohnende, wenn man die ndthig erforderlichen Mittel zur Hand hat ſolche auszuführen, beſonders aber wenn die Wieſen ſich eignen, daß die Düngung zugleich mit Jauche und Gips kann vorgenommen werden. Die radicale Veränderung, welche in einem Jahre bewirkt werden kann, iſt kaum glaublich; das Verſchwinden alles Moſes, die Erſcheinung vieler vortrefflichen vorher kaum bemerkten Kräuter, das Drängen der Lotus= und Kleear- ten, das Uebergewicht der guten Kräuter über die gerin- geren, die im Allgemeinen lebhaftere Vegetation, geben derſelben Wieſe ein ſo verändertes Anſehen, daß man ſie kaum für dieſelbe vom verfloſſenen Jahre halten ſollte.
Unbedenklic) kann man die Jauche unverdünnt auf den Raſen fahren, wenn ſolches im Winter geſchiehet; mit Behutſamkeit muß es im Frühzjzahre geſchehen, wo die Pflanzen zarter ſind.
Der Gips wird zwei Zentner pro Morgen beim Sproſſen der Pflanzen aufgeſtreut.
Da bei uns der Preis eines Morgens Wieſe leicht zu vier und fünfhundert Thaler bezahlt wird, ſo iſt ihr Ertrag nicht lohnend genug, ſie ſehen daher ſammt und ſonders ihrem nahen Umbruche entgegen.
Indeſſen den Vortheil bei Seite, ſo übertrifft eine ſchöne blühende Matte für das Auge jedem Garten an Reiz, und die Umgebungen eines Landhauſes, wenn ſel- bige aus Wieſen beſtehen, geben demſelben ein vorzüg- lich freundlich ländliches Anſehen.
Die rechte Zeit des Heuens zu tkreſſen, erfordert viele Ueberlegung, unſere Leute ſind alles Nachdenkens darüber überhoben., Sie haben den 15ten Juni ein für allemal
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