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Der Kemperhof : Mit Hinsicht auf den Betrieb der Landwirthschaft in der Gegend von Coblenz / Von Joseph Anton Hergen
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Ueberſtrömungen des Waſſers ihren Aufbruch nicht er- laubt haben, Wenn Wieſen nach dieſer Behandlung dem Ertrage

der Futterkräuter bei weitem nicht gleichgeſteilt werden

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können, ſo 1]

nem Ertkrage, der gewi

Aufmerkſamkeit des Dd

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geſtehen, Daß

ennoc<4 eine gut gepflegte Wieſe von ei- 3 in jeder Hinſicht die gerechte 8 Xandwirthes verdient, und ich muß as vorzügliche Gedeihen meiner wenigen Wieſen mir vorzügliche Freude gemacht hat. Ich habe indeſſen wie bei vielen andern 4 des Acker= baues gefunden, daß die Wieſen gleichfalls vorſichtig be- handelt werden müſſen, wenn ihre Erzeugniſſe vo EE REREN ſeyn ſollen, und daß nur ihre meiſt gänzliche Vernach- läſſigung mit die Haupturſach iſt, daß ſie gegen andere Fukterkräuter ſo ſehr zurückſtehen.

Bei hochgelegenen nicht zu bewäſſernden Wieſen iſt nichts ſchädlicher als das Behüten im Frühjahre. Der erſte Schnikt, auf welchen nur mit Zuverſicht gerechnet werden kann, und der den SG EE. liefert, muß auf alle Weiſe geſchont werden; ſelbt mit der größten Vor- ſicht geſchehene Abhütung iſt nicht ohne Nachtheil; nur Noth- wendigkeit, Ueberfluß an Wieſen, beſondere Vortheile bei Schäfereien und Milchwirt hſchaft, bei welchen Umſtände die- ſer Nachtheil durch andere V Zortheile überwogen wird, kann dieſes Verfahren einigermaßen recht tfertigen, wohl zu be- merken, wo feine eigentliche Vieh- oder Ploße Wieſenz- wirthſchaft iſt, ſondern nur der höch ſimdgliche Ertrag an Neu zum Behufe des A&erbaues erzielt werden ſoll.

Von allen landwirthſchaftlichen Y Verbeſſerungen iſi die vervollkommnetere Cultur der Wieſen die am ge-

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