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brauchte ich im Winter mehr Wurzelwerk, als berechnet iſt, aber im Sommer weniger Klee- WMeine nicht ſehr großen Kühe fraßen gern 5€ Scheffel Kartoffeln, oder Scheffel Runkeln, oder 1 Scheffel Rüben, wenn ſie ſol- <he befommen hättten, auch mehr.
Auch der Streubedarf iſt oft ſehr gering angegeben; was muß wohl eine Kuh freſſen, die ohne beſondre Vor- richtung auf 2 Pfd. Stroh tro>en liegen ſoll? 4 Pfd. ſind nicht hinlänglich und 8 nicht zu viel.
I< ließ der Verbeſſerung des Düngers wegen, im Sommer zweimal die Woche, im Winter einmal ausmiz- ſten, auch einige mal die Woche ſtriegeln und die Fahne des Schweifes auswaſchen.
Da ein Stü> Vieh reinlicher wie das andre iſt, ſo muß man darauf acht haben, und denen die ſich gerne beſchmußen mehr unterſtreuen.
Man muß ſorgfältig darauf ſehen, wie die Kühe neben einander aufzuſtellen ſind, die gefräßigſten ſind an die EFen zu binden, und wohl zu achten das kei- ne bldde zwiſchen zwei unruhigen zu ſtehen kommt; einc ſol<e Kuh kommt oft von der Milch ohne daß man darauf verfällt, bloß weil ſie entweder zu langſam frißt oder abgeſtoßen wird, und ihr Antheil Futter nicht er- halt.
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So leicht man glauben mögte, daß das Streuen
keiner beſondern Aufmerkſamkeit werth ſey,(OM UEFDO-
bei des Dängers wegen viele Sorgfalt ndthig, da-
mit er in ſeiner erſten Inſtanz gehörig behandelt werde.
Ich ließ auf einer in der Wand feſtgemachten alten l
Senſe das lange Stroh in zwei Theile ſchneiden und


