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Der Kemperhof : Mit Hinsicht auf den Betrieb der Landwirthschaft in der Gegend von Coblenz / Von Joseph Anton Hergen
Entstehung
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habe ich doM; immer mit ungelbſchtem Kalk ausgereicht, die Zufälle zu heben.

Nicht das Freſſen des jungen Klees, ſondern das zu viele Freſſen jedes ſehr ſaftigen Futterkrautes bringt die Zufälle des Auflaufens hervor, daher die Weiſe das Vieh zuerſt Heu oder Stroh freſſen zu laſſen, von mir nicht als gut anerkannt werden kann; hat es, bevor es auf den Klee getrieben wird, oder ihn im Stalle er- halt, den Leib voll Stroh, ſo kommt gleich Berſtopfung und das Vieh in Gefahr.|

I< habe meine Kühe im Frühjahre, um ihnen ſo- bald als möglich ein angenehmes Futter zukommen zu laſz ſen, auf den nicht Hand hohen jungen Klee zum Erſtaus- nen aller meiner Nachbaren gehen laſſen, aber wenn ich gedacht habe, ſie ſeyen nur in etwas geſättiget, habe ich ſie abrufen laſſen, nach einigen Stunden konnten ſie wie- der aufgetrieben werden. Da gewdhnlich bei einem Vieh- ſtapel ein oder das andere Individuum mehr zum Aufz laufen 57: iſt, oder freßgieriger ſich bezeiget, ſo hat

ſes im Auge zu halten, wenn man als8dann

man nur dieſes im glaubt, dieſes habe genug, ſo treibe man ab,

8, 20.

TF U-teripiedin 8:6

I< habe gefunden, daß nur wenige landwirthſchaft- licze Schriftſteller den Futterbedarf ſo angegeben haben, wie meine Beobachtungen mir ihn darlegten, ſelbſt wenn ich genau die Ragen in Betracht nahm. Caeteris Paribus

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