Druckschrift 
Der Kemperhof : Mit Hinsicht auf den Betrieb der Landwirthschaft in der Gegend von Coblenz / Von Joseph Anton Hergen
Entstehung
Seite
48
Einzelbild herunterladen

-- 498

tern, der Reinlichkeit nicht zu gedenken. Das Bieh wird viel folgſamer, viel zahmer, wenn e

im Auge hat, als wenn es mit dem Kopfe gegen die Wand ſtehet, man ſichet beſſer, wie und wie viel jedes Stu frißt und es wird weniger Futter verzettelt. Rau- fen hatte ich nicht, mir ſcheinen ſie vbiUlig überflüſſig und

[4

hinderlich, da das Rindvieh ſein Futter mit der Zunge, und nicht wie die Pferde mit den Lipven ergreift.

Mein Stall, den ich nur eingerichtet, nicht erbaut hatte, maß eine Hdhe von 22 Fuß. Ic fürchtete mein

Vieh würde von der Kalte leiden, und meine Nachbaren

waren, ſo kann man ſich nichts MERN denken, als die

pP] a G7

Kühle im Sommer und die angenehme Wärme im

wr welche in dieſem Stalle ſtatt fand.

GT3 5: 93; 51; wan L75rt2 mr Spe ir"Et Igea ne Mein Viel) war ſiets von der beſten Geſundheit, Es< EE*> Nu, 11a 2479 544:“ L<A Und im Früh jahre Sb aum andern auf gutem FupBe., -< 3“("A Y jm Frühzjahre, ſobald der Klee mähbar war, er-

'»Tton to YSAHNI 4lauf; SENE EUS DEHNE Vet Wf hielten ſie davon vollauf, vnd nichts weiter; mitunter ARETE Ge etwas Stroh zum DZeitverfreibe fraßen fie av Dirdp)) zul cUDerirelbe.

? 9 e- So2 Mintfaui2 puſiiiz] E- MLEk

1 Anfange LCv winters erdieiten fie JJlUben, dann

rt GZT EDS GL 2CATN IEE EEE 2? Runkeln, am Ende Karkoffeln, ſtets mit etwas Heu.

Stroh bekamen ſie ganz, nie als Hechſel, ich halte dieſes bei einer gut verſorgten Wirthſchaft für eine überflüſſige

Arbeit, welche viel Zeit wegnimmt, und deren Nußen mir nie bat einleuchten wollen.

Obſchon bei meiner ſtarken Kleefütterung es nichts

ſeltenes war, daß mir manches Stück aufgelaufen iſt, ſo babe