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Der Kemperhof : Mit Hinsicht auf den Betrieb der Landwirthschaft in der Gegend von Coblenz / Von Joseph Anton Hergen
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und verzweifeln am Ende, alles das vollführen zu kdns- nen, was man von ihnen fordert, dagegen iſt das Aus- führen des größten Theils ihrer Arbeiten nicht ſo ſchwie- rig, daß man um ihre vorzügliche Geſchi>lichkeit verle- gen ſeyn I< hatte zum Futtermachen im Sommer, zum ſtampfen des Wurzelwerks im Winter einen Knaben von 16 Jahren, er hatte 146 Stü> Vieh und auch den Milch-

transport nach der Stadt zu beſorgen. Da er 4 bis 5 Stunden oft in der Stadt zubrachte, ſo blieben ihm, die

Speiſeſtunden abgerechnet, Faum eben. ſo viel zu ſeinen

: ESE SR DEIOTDES SECHSTES„ſt, Verriuwtungen übrig. Cin Mo dc<e n beforgte das Melken und die Reinigung der Gefäße€;+ Där beide: aus„einer

er ni" Hyx0:"0+1-izp. daf»(nmhorop Thatig. Gegend waren, welcye nicht den Ruf bejonderer IThatig:

Feit beſikt, ſo kann man mit etwas

ch ließ den Tag dreimal füttern, und einmal am Fluſſe tränken, wo ſie dann beim Zuhauſekommen jedes=

mal in einem Pfuhle von ſtehendem Waſſer ihren Nach- TAQ 54

trunk nahmen, er mogte bei tro&enem Wetter noch

ſo di&> geworden ſeyn ſie tranken immer davon wenn

ſie auch am Fluſſe nicht den geringſten Durſt bezeigt hatten. Die Kühe waren erpichker darauf wie die Ochſen. Bei warmen Tagen wurde ſämmtliches Vieh geſchwemmt, oft die Kühe noc<) den Tag vor dem Kalben, ohne daß es ihnen im geringſien geſchadet hätte.

Oer Stall war ſo eingerichtet, daß das Futter vor

die Krippen geſahren werden konnte, eine IEM

1 Kind kann hierbei

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welche nicht genug zu emvpfehlen iſt.

ohne Mühe und ohne Gefahr, 20 his 30 Stück Bieh Cat