gute Kuh. von'52 bis 90 Thalern an rohem Ertrage, und es wäre bei dem geringen Beſißthume dieſer Leute, bei dem hohen Pachtzinſe, bei dem hohen Ankaufspreiſe der Grundſtü>e unmöglich, daß ſie ohne den Erlbs, den ſie aus: der Milch 500% leben und dabei ihre Steuern und Zinſen bezahlen könnten. Reiniichkeit€ gewiß die erſte Annehmlichkeit eines gut geregelten landwirthſchaftlichen Haushalts, bei einer 1)
Molkerei abey iſt ſolche unumgänglich nothwendig. Obſchon
weniger leicht zu bezwecken wie in der Stadt, ſo iſt doch nicht diejenige Umſtändlichkeit ndthig, die man für unentbehr- lich angiebt; ſind Hausgerathe, Gef 8 rein, ſo iſt es weit weniger ſchwer ſie ſo zu erhalten, als wenn: man
erſt wiederum zu pußen anfängt wenn der Schmut ec+ ENE- S0EE 12442 2 IB fw m Cous. Noaurfnliiris überhand genommen; Übrigens zeichnen unſere Landleute ſich in dieſem Fache nicht ſehr vortheilhaft aus, und es
4 446"l(75 i0w 4(40 DD VY 4 wäre zu wünſchen, daß ſie hierin unſern Nachbarinnen, zl a NA HH N JZ4 4[ 34.4 3+46 5 ven HolUanverimnnen und Bravanderinnen, mehr nachah-
men moglen,
2 4(564+ GE ETD 426 7. DR TBILS I Behandlung und Fütterung des Viehes.
Sv ſehr im Ordnung und Pünktlichkeit liebe, ſo ſchr haſſe iM Pedanterie in landwirthſchaftlichen Verrich- tungen. Bei Landleuten iſt ſie auch gewiß ſehr übel an- gebracht, und das Beſiehen auf Kleinigkeiten macht bei ſo ungewandten Leuten oft mehr Hinderniſſe, als es Vor-
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theile zu gewähren im Stande iſt; ſie werden mißmüthig


