Druckschrift 
Der Kemperhof : Mit Hinsicht auf den Betrieb der Landwirthschaft in der Gegend von Coblenz / Von Joseph Anton Hergen
Entstehung
Seite
41
Einzelbild herunterladen

SEEN 7 MER IEE

vollauf laulichtes Geſvoff, verdünnter Kartoffelnbrei oder etwas ähnliches iſt am en ſtarke| derungs= Gefäße reizende Ingredienzien ſind wegzulaſſen, da dieſe Theile um dieſe 7 ohnehin gereizt genug ſind. Alle übrige Manipulationen, bei fehlerhaften Geburtet ausgenommen, 4B 3 vermeiden, und in dieſem Falle weiß ve doc: niemand weniger zu helfen wie der Bauer, der bei den|" Biehe aufgewachſen iſt; ſeine Unſtalten, ſein Benehmen im allgemeinen iſt kaum anzuſehen, man ſollte glauben die Dorftirche käme in die Wochen, und müßte

einen neuen Thurm gebähren. Soll ein Kalb aufgeſtellt werden, ſo laſſen wir daſ-

CXY

Mutter ſaugen, wozu ihm

-

ſelbe bis 6 Wochen an der denn nac und nach etwas Geſöffe mit Schwarzbrod ge- reicht wird, fängt es an Heu zu freſſen ſo wird ihm dieſes vorgelegt bis es mit den Kühen zum übrigen ge-

Y

Tutt eX ouvagl wöhnlichen Tuiicer Ü ergehen Fann.

Da meine Wirthſchaft auf Molkerei vorzüglich be- yechnet war, ſo ſuchte ich angelegentlich zu guten Milch-

|

rühen zu kommen. Zuerſt durch Ankauf, nachher durch Zuzucht. Gute er mbgten nach meinen Beobachtungen,

in ihrem ganzen Baue und Geſtalt, ſv wenig als moglich in ihren Berhältniſſen dem ver Ochſen hnlich ſeyn.

Cc

Kleinere dünnere Hörner, ein blöderer Bli>, ſanfteres