Hafer, in demſelben Jahre in ſeltner Vollkommenheit, hinzuſtellen.
Ih will meine Verfahrungsart hierbei erzählen, nicht zum belehren, denn wir haben jeßt ſo vortreffliche agronomiſche Schriftſteller, das wenn ihre Lehren nur theilweiſe befolgt würden, alles für den AFerbau als ge- wonnen angeſehen werden müßte, auch nicht zur Nach- ahmung, indem es nicht leicht einem Wirthe gelingen wird, auf dem von mir betretenen Wege eine vorher ganz vernachläſſigte Feldmark auf dieſen Punkt hinauf zu ſchieben, das nur bei einer bedeutenden Stadt, wo die Molkerei die Koſten des Viehſtandes de>t, es mdögs= lich ſeyn kann, den erforderlichen Dünger mit den mdg- lichſt geringſten Koſten herbei zu ſchaffen. Den T in Hak- früchten,+ in Klee, erſtere direct, dieſer indirect, erfordern ein Dünger- Quantum welches wenn man keinen bei- kaufen kann, unbegreiflich jedem vorkommt, der die Er- zeugung dieſer Früchte nicht in ihrer Vollkommenheit ver- ſucht hat.
Es iſt wenig ſchwer, mehrere GrundſtüFe eines Gu- tes dahin zu bringen, daß ſie jährlich den Vorſte>ſtrauß des Ganzen bilden, aber eine ganze Feldmark groß oder klein in allen ihren Verzweigungen, und ohne alle tech- niſcyze Gewerbe, zu einer vollendeten Wechſelwirthſchaft zu bringen, muß, wenn es ohne Aufopferung geſchehen ſoll, auf einem andern als dem von mir eingeſchlagenen Wege geſucht werden, und eine zu vollkommene Wirth- ſchaft kann hier, wie unſere beſten Wirthe eingeſtehen, leicht durch) eine minder vollfommene an reinem Ertrage übertroffen werden, wenn man die Sache mehr rein land


