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Der Kemperhof : Mit Hinsicht auf den Betrieb der Landwirthschaft in der Gegend von Coblenz / Von Joseph Anton Hergen
Entstehung
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= WM.=

Die Düngerſtätte oder für den Fall treffender zu ſagen das Dürgermeer, nahm den größten Theil des Hofraumes ein; man 0 mte ohne es zu durchwaten nicht

zur Scheune kommen. Ylles Waſſer des großen Dach-

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werkes ſirdmke darin zuſammen und floß durch eine flug angelegte Rinne ſammt aller Jauche hinaus,

Die Eigenheit der Oertlichkeit hinderte mich, ſo gern ich auch gewollt, den Stall nach Brabanter Urt einzu- richten, ſo daß man hätte durchfahren können; ich mußte mich aljo bei meinen Anſtalten begnügen; dagegen fonnte im meine Düngerſtätke auf die Nordſeite des Stalles und außer dem Beringe des Hofes anlegen. Zwei Thüren führten dahin, an deren Seite im Jauche- vehälter anlegen ließ.

Die Scheune war räumig, gut angelegt, nnd zum Durchfahren eingerichtet.

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e zum Thore

Landwirthſchaftliche Gebäude.

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Im allgemeinen ſind die landwirthſchaftlichen Ge- bäude am Rhein und der Moſel ſehr unzwe&>mäßig ans gelegt, man ſieht beim erſten Bli&, daß ſie keineswegs auf den AFerbau berechnet geweſen ſind. Groößtentheils am Fuße der Ritterburgen oder der Nachbarſchaft eines Kloſters gelegen, ſcheinen ſie in frühern Zeiten nur be- ſtimmt geweſen zu ſeyn, die Dienſileute der Ritter uud Mönche zu beherbergen,