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iſt ſchon weit weniger mühſam und oft mit der bloe ſen Art ausführbar.
Gröſere Stö>Xe laſſen ſich auf dieſe Weiſe nicht behandeln. Denn ſchlüge man auch mitten durch die Abſchnittfläche eines 5= 8“ dicken geſunden Stocks noch ſo viele eiſerne Keile je zwei und zwei(mehr als zweit ſind dicht neben einander nicht anzubrin- gen) in gerader Linee ein, ſo würde doch gar oft kein Riß von ſolcher Weite entſtehen, daß darin die hölzernen Keile, auf devyen Wirkung hauptſächlich ger rechnet werden muß, Eingang finden könnten. Es iſt aber auch gar nicht nöthig, daß der erſte Spalt dieſe Lage erhalte, indem das Sto>holz faſt nach jeder Richtung=- mag man jenen in die Sehne oder in den Diameter der Abſchnittfläc<ße legen= gleich gerne aufreiſt und hierin vom oberirdiſchen Schaftholze abweicht, deſſen Rundſtücke am leichteſten vom Umfange nach der Are hin, oder dem Laufe der Spiegelfaſern nach, ſpalten.=- Man gelangt ſchneller und mit weniger Anſtrengung zum Ziele, wenn man das Zertheilen in dex Art vornimmt, daß man zuerſt rund um den Sto> herum ſchicklich groſe Stücke ab- ſprengt und mit dem übrigbleibenden Kernſtück auf ähnliche Weiſe verfährt. Fig. 3 wird dieſes Verfah» ren, welches man in hieſiger Gegend das Sto>- ſchälen nennt, anſchaulicher machen. Der Theil a.b'p„ der zuerſt abgetrennt werden ſoll, darf nur ſo 9r08, nemlich der Spalt(die Sehne) ab muß ſo weit
vom Mittelpunkte der Fläche entfernt ſeyn, daß er; Heyer, Das Baumroden. 7


