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Praktische Anleitung zur Anwendung des Nivellirens oder Wasserwägens in den bey der Landeskultur vorkommenden gewöhnlichen Fällen : mit 4 illuminirten Kupfertafeln / von D. Gilly
Entstehung
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Wenn man(nach 5. 24.) mir eingeſchlagenen Horizontalpfählen nivelliren Fig.62, will, ſo iſt die Sache faſt noch leichter, weil, nachdem das Signal in Fig. 62. in a aus dem Standpunkt der Waſſerwaage in h abgerichtet und befeſtiget wor- den, ſämmtliche Pfähle a,&, e/ Ff, g und b durch das Aufſeßen der in a ge- ſtellten und unverrückt bleibenden Tafel, mit ihren Köpfen horizontal eingeſchla- gen werden; worauf die Waſſerwaage in m geſtellt, und nachdem nunmehr das Signal wieder auf den> Pfahl b aufgehalten, von c aus viſirt und die Tafel feſtgeſtellet worden, die Pfähle zwiſchen dbd und c in einer und eben derſelben fortlaufenden Horizontallinie eingeſchlagen werden können, ſo daß man, um ein ſolches Nivellement hiernächſt aufzutragen oder in einen Riß zu bringen, nur die Höhe der Pfähle zu meſſen und zu notiren hat.

Anmerk. Sollte der Fall eintreten, wie ſolches hier in der 62ſten Figur angenommen worden; daß das Terrain für die aus dem Anfangspunkt angenommene Horizontallinie zu hoch oder zu niedrig würde, ſv daß dieſe Linie ſich in folgende höhere Punkte des Terrains verliefe, oder zu hoch über daſſelbe wegginge, dergeſtalt, daß die zu gebrauchenden Pfähle zu lang werden müßten, ſo iF die Verfahruyngsarf, deren man ſich alsdann bedienen müßte, im 24ſien 4. enthalten.