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Nach Baiern wurde Rupert, Biſchof zu Worms, berufen, und ihm das zerſtdrte rdmiſche Juvavia-- Salz- burg eingeräumt. Herzvg Theodo reiste ſelbſt nach Rom und brachte päbſtliche Legaten mit, um durch ſie
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ſchneller die Verbreitung des Chriſtenthums zu bewirken. 00 Eben ſo wurde Corbinian nach Freyſing eingeladen. hp
Selbſt aus England kamen Prieſter und predigten in KU Baiern und Franken das Chriſtenthnm. im,
In Franken hielt ſich zu gleichem Zwede Kilian an auf. Nun wurde auc) Winfried(Bonifacius ein eng- en liſcher Mönch) im J. 719. erſucht, als er bereits Thui- qi,
ringen bekehrte, nach Baiern zu kommen.
Dieſen kann man allgemein den deutſchen-- auch baieriſchen Apoſtel nennen. Er thät das Meiſte für die hriſtliche Religion und ſammelte ſim ſo für Land und Leute unſterbliche Verdienſte. Im IJ. 739. ging die or-" dentliche Einrichtung von Bisthümern vor ſich, als Re-|
gensburg, Paſſau, wohin auch das älteſte Bisthum Lorch y verſeßt worden, Salzburg, Freyſing, Neuburg, Eich-| H ſtädt, Würzburg.| 4
Bald ſiedelten ſich auch eine Menge Mönche an,)" und gaben mehreren Klöſtern nach der Regel des heil. B e- 7 nedikt den Urſprung. 3. B. Benediktbairn im S274O0 ſn Nieder- und Oberalteich im J. 74x, Oſterhofen, Mondſee, v Pfafſenmänſter, Niedernburg, Altomänſter im IJ. 748, din) Tegernſee und Jllermünſter im J. 746. Als das älteſte ju Kloſter hält ſich Weltenburg und zählt ſein Daſeyn, wo nicht new in das ſechste, wenigſten das ſiebente Jahrhundert zurück.| wy
In Schwaben ging die Bekehrung zur<riſtlichen[5 NG Religion as obigen Urſachen früher vor ſich. Man findet
ſchon im J. 590. ein Bisthum zu Augsburg und im 3. 595.
das zu Konſtanz. Kloſter Mönchzell ſoll ſchon im ſiebenten' -»-'»- I3:»|
und SeFingen im jechöten Jahrhunderte das Daſeyn erhalten(


