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92°
ser, oder nach der chemischen Kunstsprache Licht (Wärme) und Sauerstoff. Der Saame saugt das Le- benslicht‘ein und giebt dafür dem Sauerstoff einen EKrdbestandtheil, den Kohlenstoff hin, er ge- winnt also. durch das in ihm wohnende Feuer, Maeht über die todte Natur, Die Ausdehnung nimmt zu, das Blättchen des Keims sehnt sich nach seinem Vater, und strebt der Sonne zu, der andere Theil nach seiner Mutter, ‚der Erde. Das, Wasser, der grosse Vermittler aller Thätigkeit, befördert diess wechselsei- ge Streben und Anziehen, und so erscheint der Or- ganismus, ein stetes Geschöpf zweyer widerstreben- den Anziehungskräfte, bald gewaltsam nach der Sonne ausgedehnt, bald mächtig, oft auf immer, der Erde wieder zurückgegeben.
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Was das sich, entwickelnde Gewächs' umgiebt, ist aus den nemlichen Elementen gebildet, und ihm mehr oder minder. terwandt. Legt sich das Licht binein, so eignet sich die Pflanze Kohlenstoff an, ist mächtig genug, sich diesen einzuverleiben; wird sie der Dunkelheit aflsgesetzt, so sinkt ihre Macht her. ab, sie ist nicht so gut im Stande, ihre Integrität zu behaupten, Die Umgebung raubt ihr Kohlenstoff, die Pilanze saugt begierig nach dem(nicht sichtbaren) gebundenen Lichte, und so verwandelt sich Sauer- stolfgas in kohlensaures Dieser Aihmungsprozess
geh leichter vor sich,. als der weit schwerere einer
Assimilation fester Stoffe, daher nährt sich die Pilan-


