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Theodor von Saussure's chemische Untersuchungen über die Vegetation / Aus dem Franz. übers., mit einem Anh. und Zusätzen vers. von Fr. S. Voigt
Entstehung
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| || 93 if " Licht ze grösstentheils mit Wasser und Gasen, und saugt ıj9 Edes Le. so die Bestandiheile ihrer organischen Masse ein®*), 1 - erstoff: j R Jr da, Das kohlensaure, ihm zur Nahrung dienende Gas| Fi Feuer,| wird auf die mannigfaltigste Weise hierzu durch die Al 2 nimmt Natur bereitet. Die, wie wir oben uns zu sagem er- j 3 seinem laubten, grosse anorganische Pflanze, die Damımerde,| ie Theil haucht dieses beständig aus, und ernährt so die Pflanze 5 T grosse oft mehr in der Luft, als durch die-Wurzeln, ein Fall, Hi chselsel den man bey den fleischigen Gewächsen gar lange' & der Or. übersehen hat. Die Thiere durch Athmen, die Ver- in 2 streben. brennungsprozesse aller Art.u. m. dergl. liefern sie ji 2 Sonn| ebenfalls, ja jeder kränkliche oder verletzte Pflanzen- are| theil. Esist daher leicht abzunehmen, welch ein un- ermesslicher Austauschungsprozess täglich hier vorgehen mag. Die Pflanzen zerlegen die Kohlensäure, wie Saussu- RE gezeigt hat, von aussen und innen, Je jünger und schwächer aber die grünen Theile der Vegetabälien sind, desto weniger können sie Kohlensäure entmischen.{ uch(SaussurRE 9. 21,). hm Licht| 90, It in siß|°5) Legt man einen abgeschnittenen Sedum-Stengel(z. B. Au her:|| Sedumreflexum) so lange hin, bis er ganz zusam. init zu mengewelkt ist, und steckt ihn dann in das Wasser, so instof,| wird er seinen vorigen steifen Anstand nicht wieder= baren)| langen. Legt man ilın aber nur auf Dammerde, so fährt Sauer er bald fort, zu vegetiven, und erhält sein ganzes fri- Tozesi sches Ansehen wieder, Man kann daher sohliessen, dass einet es die aus der Dammerde entwickelte Kohlensäure, und Pflan nicht das eingssogene Wasser ist, das ihn ernährt,