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er gefärbt, und giebt die sogenannten natürlichen Pig-
mente ab. Ister indess wasserhell, roherer Natur, und als einfache ungefärbte Flüssigkeit vorhanden, so zeigt er sich'’dem Wasser ähnlich, von schwachem, theils faden,' theils etwas, salzigen, scharfen, herben, zuckrigen o: der stechend säuerlichen Geschmack. Er ist derjenige. Theil des lebenden Gewächses, der ihm am leichtesten entrückt, und daher am ersten den che. mischen äussern Einflüssen unterworfen werden kann, Durch die Verbindung mit den gasartigen oder andern in seinem Wasser befindlichen Stoffen wird er oft im lebenden Pflanzenorganismus zu einem besondern spezifischen Stoile,(wovon gleich nachher ans führlicher) ausgebildet, leichter noch geht er in ei- nen veränderten Zustand über,$0 wie er abgeson- dert dargestellt ist.‘Seine Kohlensäure entweicht ge- wöhnlich zuerst, mit Aufbrausen. Seine Farle wird beyın Zutritt des Sauerstoffgases geändert und dunkel,
und oft nimmt er bald nach seiner Ausziehung aus
dem Gewächse, ‚eine weinigte, saure, oder andere Qualität an. Diejenigen nähern Stolfe, die man
ziemlich rein in ihm unterschieden hat, sind fol- %
gende.
29. Hate findet sich in.demSafte der’ Gewächse, zum Theil sogar an die festen Theile N eine von den Chemikern ausgeaeichnete Substanz, die im trockenen Zustande Gummi genannt wird, im flüssigen und aufgelösten aber, in so weit sie sich im Safte befindet, den Namen Schleim erhält, 3eydes ist ei- nerley Stoi. Da er jedoch als Gummi verhärtet von manchen Pflanzen ausgeschwitzt wird, so kann er als
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