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Theodor von Saussure's chemische Untersuchungen über die Vegetation / Aus dem Franz. übers., mit einem Anh. und Zusätzen vers. von Fr. S. Voigt
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telbarer Bestandtheil, sondern nur als entfernterer, und so vielleicht endlich als Kohlenstoff aufgeführt werden._ y*

27.| eo.

Da das Mark und der Kork ebenfalls ursprüng- lich aus Zellgewebe bestehen, so ist auch dag oben davon angeführte auf sie anwendbar. Ersteres hat indess bisweilen eine mehlartige Absetzung in sich, die den grössten Theil desselben einnimmt, und ganz dieselben Bestandtheile enthält, die wir nachher bey der Stärke anführen werden. ‚Indess ist das eigent- lithe Mark nur das Zellgewebe, welches diesen Stoff aufbewahrt. es-=

Der Kork ist ein verdichtefes Zellgewebe, und von Fourcroy als eigenthümlicher Pflanzentheil, der gewöhnlich die Rinde constituirt, darum aufgeführt worden, weil er eine besondere Säure liefern: soll, Von dieser kann erst unten bey den Producten ge- relet werden,

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28.

Weit merkwürdiger, allein immer noch nicht genug untersucht, ist die Mischung des Saftes, wie er in der lebenden Pflanze vorkommt. Ohne Zwei- fel ist er der verschiedenartigsten Natur, wie ich schon oben bemerkte, und kann in chemischer Rück- sicht nicht einmal gut unter eine allgemeine Cha- rakteristik gebracht werden. Häufig ist er so spezi- fisch vom Gewächs ausgearbeitet, dass er nur auszu- treten braucht, um mit geringer Verbindung des Sauerstoffes oder dergleichen, bestimmte Substanzen

Z. DB. Balsame u. s, w. darzustellen, Anderemale ist