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Theodor von Saussure's chemische Untersuchungen über die Vegetation / Aus dem Franz. übers., mit einem Anh. und Zusätzen vers. von Fr. S. Voigt
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26.

Was man von dem Zellgewebe und Holze der Gewächse, rein nach dem Tode betrachtet , in che- mischer Hinsicht weiss, ist sehr wenig. Man hat die getrokneten Substanzen immer gleich der Einwir- kung der Luft und des Feuers ausgesetzt, und des. wegen bald Stoffe oder Producte erhalten, die man in der Holzfaser sicher nicht präexistirend annehmen kann. Sie werden weiter unten abgehändelt werden. Durch eine sorgfältige Absonderung von allen andern flüssi- gen oder festen T'heilen mittelst des Auswaschens im Wasser..stellte man jedoch die Pflanzenfaser reiner dar, und dann lässt sie sich Aurch conzentrirte Schwe. felsäure und Salpetersäure völlig zerstören.

Trommsporr**) fand, dass die Pflanzenfaser mehrerer Schwämme aus hichts anderm als verhärte*- iem Pflanzeneiweiss bestand, doch glaubt er, dass die- ses bey der des Holzes schwerlich der Fall seyn möchte. In der Oberhaut, zumal der Gräser,(wenig- stens hat man sie hier am häufigsten gefunden) ist die Kieselerde vorhanden, doch denke ich mir die- selbe, wenn gleich unthätig, nicht ganz zum todten ‚gehörig, so wenig, wie den phosphorsauren Kalk bey den Knochen*?), Sie kann aber nich: als unmit-

?%) 5. I. B. Trommsporr systematisches Handbuch der ge, sammten Chemie, zweyter Band, 5. 597, R

12) Vergl. Experiences et observations sur la terre silicense entvant comme partie integran.& dans Ü epiderme de ceytains vepetaux om contenne dans quelques unes de leur parties P H. Davr im Journal de phys. T. VI. S. 202. fi m, d. An- noles de Chimie, Tom, AXXL n0..03.

% vorde! genilde Wil Te Von&8 NE$