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schaft durch einen chemischen Entmisehungsprozess, im Augenblicke, da er absıuirbt, erlange. Einige Er-
fahrumägen scheinen das letztere zu bekräftigen.
Eben so verwechsele man nicht die angeführten Eigenschaften desselben mit denen des Saftes reifender Frichte, welche, jemehr sie sich dem Zustande ihrer Vollendung nähern, unabhängiger vom Gewächse wer- den(wie der todt holzige Stiel derselben beweist) und ihre Beschaffenheit nun bloss durch Einwirkung des Lichtes und der Atmossphäre, zumal des Sauerstof- fes derselben, verändern, 80 dass man sie abgeschnit- ten für sich der Zeitigung und dem Uebergang von
herbe in süss überlassen kann.
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Von der sogenannten anatomischen Untersuchung des Saftes lässt sich nicht viel beybringen. Rarn sahe viel Uebereinstiimmendes desselben mit dem Blute der Thiere, doch darf man die Vergleichung nicht zu, weit treiben®) Die"Vergrösserung zeigte in dem Safte Kügelchen, Prismen n.. s. w. in einer dünnen Flüssigkeit schwimmend, Allein hier ist schon der Zeitpunkt eingetreten, wo wir nicht weiter gehen dürfen, denn die äussern ‚Einwirkungen zumal des Sauerstollgases u. m. derg!. fangen bald an, den nunmehr gefödteten Saft einem chemischen Prozesse zu uuferwerfen.[Vergl. Sauss. S, ı8ı. Anm.*)].
2) Schon die Vergleichung der Kügelchen des Saftes mit denen im Blute, wird nicht durchaus passen, da die Cruorkügelchren bekanntlich wegen ihrer am Fiweissstoff anhängenden I.nfıbläschen so erscheinen. Vergl. 7. F Ackıamann(Diss pre doco) de combustionis lentae phänome-
nis, quae vitam constituunt. Jenue 2504.
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