auf die Vegation. 25
S. 2,
£3: Einfluss des kohlensauren Gases auf\ie ent-
wickelten Pflanzen,
Ernährt man Idie eben gekeimten Saamen mit Wasser, welches man leicht mit kohlensaurem Gas ges schwängert hat, so scheint ihnen dieses in der ge- genwärtigen Periode weniger vortheilhaft zu seyn, als in den nachfolgenden Zeiten ihres vegetabilischen-Le- bens. Ich habe auf zwey Bechern, wovon der eine mit destillirtem, der andere mit gesäuertem Wasser a) angefüllt war, zwey Täfelchen gelegt, die mit vier: und zwanzig Löchern durchbohrt, zur Unterstüt tzung eben so vieler in destillirtem Wasser gekeimter Erbsen bestimmt waren, Die Würzelchen dieser Erbsen hatien zu der Zeit, da der Versuch anfieng, eine Länge von zwey und einer halben Linie,(6 millimetres),
Nach Verlauf von zehn Tagen hatten sich die Würzelehen, welche in Berührung mit dem de- stillirteun Wasser waren, um fünf Zoll(1,5 decimetre) mehr verlängert, als diejenigen, welche sich in dem gesäuerten Wasser befunden hatten. Stängel und Blät«
«) Dieses Wasser'enthielt in den ersten Augenblicken ohn» gefähx ein viertel seines Volumens an kohlensaurem Gas; da es aber der freyen Luft im Sonnenlichte ausgesetze wurde, so, behielt es während dem ganzen Verlaufe dea Versuches, der sechs WVochen dauerte, eine bey weitem geringere Menge bey sich; in dieser Zeit wrusde das ange-
sch wängerte Wasser viermal erneut,


