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8 Einfluss des Sauerstoflgases
welche in das bey der Operation erzeugte kohlensaurs Gas hineinge gangen ist, so kann man schliessen, dasa der Saame in der That Sauerst6öffgas absorbirt habe; sind aber beyde Mengen beständig einander gleich, so darf man daraus folgern, a das Sauerstoffgas nicht durch die Saamen absorhirt worden sey, sondern dass es einzig dazu gedient habe,@dem Ggwächse sei- nen Kohlenstoff zu rauben, um damit kohlensaureg Gas zu bilı den.
Ich habe im Fournal de phufigue, des siebenten Jah- res, eine ausführliche Darste ellung meiner hierher ge- hörigen Untersuchung zen mitgetheilt. Meine Versuche ‘wurden unter Gacken ‚„ die mit gemeiner atmosphä- rischer Luft angefüllt, und durch Quecksilber gesperrt waren, angestellt; ich habe nur eine sehr geringe Quantität Wasser hinei gelassen, nemlich bloss soviel, ala nöthig war, um ie Saamen keimen zu lassen, damit diese Fliissigkeit das während dem Keimen er- zeugte kohlensaure Gas nicht merk bar einsaugen möchte. Es sind diese Versuche mit Erbsen ‚ Büfboh. nen, türkischen Bohnen, Gerste, Korn, Lattich (Lactuca), Portulak und Gartenkresse(Lepidium sativum L.) angestelit worden; sie haben mir ins- gesammt das angezeigte Resultat gegeben.
Der Kohlenstoff braucht, wenn er sich bey der Verbrennung mit dem Sauerstoffgase verbindet, das Volumen dieses letzteren gar nicht merklich zu ver- ändern, denn man findet durch Berechnung nach LaAvoisızr’s Ang gaben, dass hundert Kubikzoll kobhlen- saures Gas 49,6 67 Gran Sauerstof' enthalten,' welche
acht und neuunzig Kubikzoll Sauerstoffgas ausmachen d).
D keimenden Sagmen verändern eben 80 wenig, wie RB
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