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4 Einfluss des Sanerfioffgases
erten Salzsäure keimten, Dieser Versuch, den ich in der Finsternigs mit fester, in kochendem Wasser auf- gelöster übergesäuerter Salzsäure, ohne Berührung der äussern Luft, wiederholte, hat mir ein gleiches Resultat gegeben. Er beweist, dass es nicht wesent- lich nothwendig ist, dass das Sauerstoffgas von aller Verbindung frey zu seyn braucht, um das Keimen zu.erwecken; es ist aber doch diese Säure bis jetzt, zum wenigsten nach meinen Erfahrungen, immer noch.die einzige Substanz, die diese Wirkung hervor- bringt. Die verdünnte Salpetersäure, der man den nemlichen Einfluss zugeschrieben hatte, wirkt nicht anders, als in Berührung mit der äusseren Luft, Ich habe die Schwefelsäure und mehrere andere Säuren aus der Klasse derer versucht, bey welchen der Sauer- stoff die geringste Anhänglichkeit zu haben scheint, aber ohne Erfolg.,. Eben so wenig bin ich bey Versu- chen gleicher Art glücklich gewesen, die ich mit einer Mischung von gekorchtem Wasser und verschiedenen Metalloxyden vornahm; ich bediente mich dabey des Braunsteins, des rothen Quecksilber- und des rothen Bley&xydes,
. Alle diese Versuche habe ich in Glasflaschen vor- genommen, die ich mit der bis zum Aufwallen er- hitzten Flüssigkeit anfüllte; wenn sie bis zum dreyssig- sten Wärmegrad des Reaumur’schen Thermometers abgekühlt war, brachte ich die Saamen hinein. Die Flaschen wprden hierauf sorgfältig verschlossen, und unter Quecksilber getaucht. Die Menge des bey jedem Versuche angewandten Wassers überstieg das Gewicht
eo Bi>) der Saamen nie mehr als um sechs bis siebenmal. Die
Saamen mit welchen ich die Versuche anstellte, waren
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