ımen nach eben mm» rim Luft, acht
chaft,
“innern, dass das Wasser durch das Kochen nicht
auf das Keimen. 5
Wirkung auf das Saamenkorn, als es zum schnelleren
Faulen geschickt zu machen.
Verschiedene Saamenarten, als Erbsen, Linsen, und Sämereyen von Wasserpflanzen können unter dem Wasser keimen, aber: dasselbe ist alsdann nicht rein, sondern ein Wasser, dem Sanerstoffgas fremdartig bey- gemischt ist, Ich habe unter einem mit Quecksilber
angefüllten Rezipienten kochendes Wasser gebracht, und nach dem Abkühlen desselben Erbsen, Linsen, und Saamen von Alisma Plantago und Polygo nnm amphbibium dazugethan; sie haben nicht die geringste Spur von Keimen gezeigt, so lange die Menge des gekochten Wassers das Gewicht der Saa- menkörner nicht sieben bis acht mal überstieg; war es aber hundert- oder zweyhundertmal grösser, so keimten sie, und die Verlängerung ihres Schnäbelchens stand mit der Menge des sie umgebenden Wassers im Verhältniss, Es ist vielleieht überflüssi ig, die Ursache dieses Uuterschiedes zu erklären, oder daran zu er- gänz- lich vom Sauerstolfgas befreyt wird, welches sich dar- inne in einem Zustande von Ausstrenuung oder Auflö« sung befindet, und dass ich daher durch Vergrösserung der Wassermenge eine hinreichende Meı nge Lnft dazu brachte, um in den Saamen eine ganz schwache Ent- wickelung zu bewirken. Man hat behauptet, dass die im Wasser gequellten Erbsen keimten, wenn man sie nachher unter Oel brächte; ich habe diesen Versuch mehreremale wiederholt, aber nicht die angegebene
Wirkung erhalten können.
Herr von Humeornr hat gefunden ‚ dass die Saa-
men in einer selur mit Wasser verdünnten,, übergesäu-


