319 0 inde Dann: Eariano, deſſen Bilder häufig den Gior- Geiſtes an gione vorſtellen und erſeßen müſſen. Beym Conte fe nid ur Roncalli ein reizend geordnetes Familiengemälde, iefe und Ip etwas gelblich und ſchwach im Tone und, dem Anſehn nach, ohne Gründung auf die Leinwand er Stadt ih gemalt. Darunter die etwas beſchädigte Schrift: jewährte me Jo. Carianus Bergomeus MDXVIUI. Seine
roſt, Dieß hiſtoriſchen Bilder geringer. eq Previa Den Kreis beſchließt der vortrefflichſte aller Bild- er in Bel nißmaler, Io. B. Morone von Bergamo. Seine der Seitehs hiſtoriſchen Bilder ſind ſchwach und bereits etwas Jehmmnes' maniert. Hingegen ſeine Bildniſſe ſtets gut, und digend; zu bizweilen unvergleichbar. Im Hauſe des Grafen d zwey ns Moroni zwey lebensgroße Bildniſſe, ganze Figur. den Füßen Das weibliche ſikend in ſonderbar gedrehter Stel- 18 pinxit tung, ich denke um einen Fehler im Wuchſe zu it er ſich' verheimlichen. Das Ganze nimmt ſich vortrefflich
obigen ein aus, obwohl die Frau weder ſchön noch anziehend „ein edle iſt. Hingegen unterſtüßte den Künſtler bey dem 18 Recht, männlichen Bilde ſein Gegenſtand. Ein ſchöner und bedeutender junger Mann, deſſen blühende Geſichtsfarbe die Nachbarſchaft einer pfirſichblüth-
eühmte al färbigen, anliegenden ſpaniſchen Kleidung ohne
vorfomm!,


