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Drey Reisen nach Italien : Erinnerungen / von C. F. v. Rumohr
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wenigſtens ſcheint mir die Wärme und Lebhaftig- keit, mit der er manches darzuſtellen wußte, nicht ſo eigentlich in ſeiner Natur zu liegen. Sehn Sie, Herr Hofrath Hirt, der geſunde moraliſche Satt, welcher den großen Mann auf jene Zweifel und

- Vermuthungen leitete, fehlt der übrigen Welt nicht ſ9

durchaus, daß nicht von jeher Viele Sie gerade nur für eine Art literäriſch- äſthetiſchen Tartüſſe genom? men hätten, denen ich von ganzem Herzen mich anſchließe. Ha!== höre ich Sie aufrauſchen=- mir das, einem Mitgliede der Akademie aller Wiſ- ſenſchaften, einem=- Nur ſtille, lieber Hirt, neh- men Sie Vernunft an. Sehen Sie, um zu ent- ſcheiden, ob Sie Kenntniſſe, ob Sie Wiſſenſchaf? ten beſiken, haben Sie bisher ſtets an die Leute ſich gewendet, welche in dem fraglichen Fache gar nicht zu Hauſe ſind. Ihre Freunde unter den Phi- lologen werden Sie gewiß nicht fragen, ob es wahr ſey, daß Sie nicht ſo viel Latein und Griechiſch verſtehn, als irgend ein Quintaner im Joachims- thale3 denn ſie würden vor Lachen berſten und: ja freylich! rufen. Es wird ja nunmehr ſogar - durch vergoldetes Erz auf die Nachwelt gebracht,