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Drey Reisen nach Italien : Erinnerungen / von C. F. v. Rumohr
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die Abkunft von Gemälden, nachdem ich ſo oft Zeuge geweſen bin ſeiner äußerſten, ſinnloſeſten Verwegenheit in Kunſtentſcheidungen. Mir, mein lieber Hirt, hat man bisher niemals einen Aus- ſpruch dieſer Art auf guten Glauben hin abneh- men wollen. I ſelbſt habe ſtets Gründe ange- ben müſſen, hiſtoriſche und innere. Sie hingegen begnügen ſich und haben ſich ſtets mit dem bekann- ten, dixi, begnügt 3 der Hirt ſagt es. Wie glü- lich ſind Sie, Lieber, ein Publicum gefunden zu haben, welches ſo kindiſchen Gründen Gehör giebt, und Sie durch ſeinen Glauben der Qual überhebt, darlegen und überzeugen zu müſſen.

In dem Briefwechſel Göthe's und Schiller's(im dritten Theile S. 152 f.) ſpriht Schiller, dem Göthe den Hofrath Hirt wohlendoſſirt nach Jena zugeſendet hatte, nach mehrtägiger Beobachtung folgende Vermuthung über dieſe neue Bekanntſchaft aus.Uebrigens, ſagt Schiller, weiß ich noch nicht recht, was ich von Hirten eigentlich denken ſoll und ob er bey einer längeren Bekanntſchaft die Probe halten würde. Vielleicht iſt ihm manches nicht eigen, wodurch er jeht in der That imponirt;