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Drey Reisen nach Italien : Erinnerungen / von C. F. v. Rumohr
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men könnten. Daher wird noch für lange eine ge- wiſſe geiſtige Unabhängigkeit und, wo die Selbſt- ſtändigkeit fehlt, wenigſtens der Wunſch nach ganz ungebundener GeiſtesentwiFelung unſere Nation von den benachbarten unterſcheiden. Die Kunſtfreunde ſollten es an ſich ſelbſt in Erfahrung bringen, daß unter uns keine Art der geiſtigen Ueberlegenheit, wenn man ſie anders feſtzuhalten wünſcht, ihr Selbſtbewußtſeyn verrathen, zu laut es ausſpre- <en dürfe.:

Ich kann hier nicht wohl umhin, eines Verſu- <es der Kunſtfreunde zu erwähnen, mit mächtiger Hand in dem Beſiße ihres ſchon wankenden An- ſehens ſich zu behaupten 3 jenes Abſagbriefes an ihre etwas jüngeren Zeitgenoſſen, durch welchen ſie dem Faſſe den Boden vollends ausgeſchlagen, ſich alles ihnen noch übrigen Einfluſſes beraubt haben. Ueberhaupt kann man Irrthümern nicht beſſer Vorſchub leiſten, als indem man deren Be- hauptung zu einer Ehrenſache macht, die Perſoön- lichkeit für ſie intereſſirt. Schon in dieſer Bezie- hung haben die Kunſtfreunde gefehlt. Waren ſie nun zudem nicht ſo durchaus im Rechte, als ſie

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