z50 Von zerwirken und siteifen des Wildes,
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rt) Von zerwirken eines Hirs<es.
Wenn der Hirsch, wie bey der Parforce- Jagd, im Wald gewirkt werden soll, so wird er entweder auf einen begraßten Plaßz, oder auf untergelegte belaubte Brüche so gestrekt, daß er auf dem Rücken, und das Gehörn zu beyden Seiten des Halses, liegt 3 zerwirkt man aber einen Hirsch zu Hause, so sirekt man ihn entweder auf die sauber gekehrte Erde, oder auf einen besonders dazu gemachten 2 Fuß hohen, 6 bis 7 Fuß langen und 3 Fuß breiten S Hragen, wie sie auch die Meßger zu haben pflegen.
Ist der vorher schon aufgebrochene Hirsch gestre>t, so schärft man die Haut, vom Geäs an, über den Hals und bie Brust, auf, faßt nachher den rechten Forder?- lauf, kränzt die Haut 3 Finger breit über den Ober- rüden, und schärft sie von da über das Knie, nach der Mitte der Brust, auf. Eben so' macht man es mit dem linken Vorderlaufe, und tritt nun zuerst zum rechten, und dann zum linken Hinterlaufe, welche eben so über den Oberrücken gek ränzt, und von da, über die Heesen nach dem Weidloche, aufgeschärft werden. Ist auch dies geschehen, so durchschärft man die Haut um das Gehödrn, wie man es mit der Hirnschale herausschlagen will, und schlägt es entweder alsbald mit dem Weidmess ser, oder Hirschfänger, oder einem scharfen Beile heraus, oder- welches mehr im Gebrauch ist, man läßt dem Hirsch seine Zierde, bis man ihn ganz zerwirkt hat,
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