Teil eines Werkes 
2 (1811) Zweyter Band, welcher die Wildzucht, den Wildschutz, die Wildjagd und die Wildbenutzung enthält
Entstehung
Seite
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>48 Vom knebeln, heesen, anfederg.u, kluppen des Wildes,

1) Vom knebeln des Wildes.

Rehe, und auch geringes Edel- und Dams wild, lassen sich besser tragen, wenn man sie gekne» belt hat. Dies geschieht auf folgende Art?: Man schärft über dem Knie der beyden Vorderläufe die Haut etwa 6 Zoll lang auf, und entblößt die große Flechse oder Sen e'on allen Seiten so, daß man mit 3 Fins gern hinter ihr durchgreisen kann. Nun ste&t man den rechten Hinterlauf hinter der entblößten Flechse des lin? Xen Borderlaufes, und den linken Hinterlauf hinter der Flechse des rechten Vorderlaufes so weir durch, das noch das Knie diesen Spat passirt, und klemmt zugleich den Kopf zwischen den geschränkten Läusen fest ein,== Damit aber die Hinterläufe nicht wieder zurüF können, so sticht man zwischen jedem Knie und der Heese des Hinterlaufes* ein hoölzernes><hen durch die Haut == und dann ist das Thier geknebelt,

2) Vom heesen des Wildes.

Haasen und Füchse lassen sich besser tragen und aufhängen, wenn man sie geheest hat.= Man macht nehmlich zwischen der Heese und dem Knochen des rechten Hinterlaufes einen kleinen Spalt, und steFXt den link.n Hin» xerlauf durch denselben; so ist das Heesen vollzogen«

3) Vom anfedern und kluvpen des Federwildes.

Um das Federwild bequemer tragen und aufhängen zu

Xönnen, wird es entweder angefedert, oder gekluppt

Dies geschieht auf folgende Art 3 Man rupft dem Vogel-

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