Teil eines Werkes 
2 (1811) Zweyter Band, welcher die Wildzucht, den Wildschutz, die Wildjagd und die Wildbenutzung enthält
Entstehung
Seite
547
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Vom fknebeln, heesen, aufedern und klyppen des Wildes, 347

5) Bom aufbrechen des Federwildes. Ylles zur hohen Jagd gehörige Federwild sollte bil- lig, nach ver alten Weidmannsregel, alsbald aufge» brochen werdens gewdhnlich geschieht es abor nur, wenn es zu einer warmen Jahreszeit, oder weit versen» det werden soil,== Ma s< ärft alsdenn, vom Weida loche aus, ertweder in die Quere, oder nach der Brust, den Vogel so weit auf, daß man mit einigen Fingern hinein greifen, und das Gescheide sammt dem Mas gen herausholen Fann, 6) Vom ausziehen des Federwildes, Wenn man Federwild das zur niedern Jagd gehört -= die Schnepfen, Drosseln und Lerchen auss genominen== weit versenden will, so ist es vortheilhaft, und zur Conservation ndthig, sie auszuziehen. Man nimmt nehmlich ein kleines hölzernes Hälchen, fährt damit dem Vogel in das etwas erweiterte Weidloh, und zieht das Gescheide, bis auf den Magen, bes hutjam heraus.

Fünftes Kapitel,

Vom knebeln, heesen, anfedern und Fluppen des Wildes.

Um erlegtes Wild bequemer transportiren, oder auh aufhängen zu können, wird es, nach seiner Verschiedens heit, entweder geknebelt, oder geheest, oder ane gefedert und gekfluppr,

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