Teil eines Werkes 
2 (1811) Zweyter Band, welcher die Wildzucht, den Wildschutz, die Wildjagd und die Wildbenutzung enthält
Entstehung
Seite
546
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346 Vom aufbrechen und ausweiden 1c. des Wildes,

3) Vom aufbrechen des S<hwarzwildes.

Das aufbrechen des Schwarzwildes ist nur darin vom oben beschriebenen aufbrechen des Nothwildes vers schieden, daß der Hals n.2;t aufgeschärft, sondern dex Schlund inwendig vor dem Magen abgeldßt, und beym herausnehmen des Magens fest zugehalten wird. -- Hat man einen Keiler aufzubrechen, so muß man das Kurzwildbräat alöhald wegnehmen, und auch um die Oeffnung der Brunftruthe einen Kartenblat großen F'e> von der Schwarte, unter welcher, besons ders zur Brunftzeit, ein übelriechendes gallectartiges Wesen, der Brunftbrard,sißt, abldsen, weil sonst das Wildbrät einen fatalen Gesmma> bekommt.= In Betreff des Jägerrechts wird es beym Schwarz? wilde, wie beym Rothwilde gehalten 3; doch ist der Kopf selten ein Theil des Jägerrechts,

43) Vom ausweiden oder auswerfen der Haasen,

Beym ausweiden der Haasen össnet man zwi- schen den Hinterläufen den Balg in die Quere, stößt ihn dann über dem Bauche los, macht beym Schloß einen kleinen Läng- Schlitß in die Bauchmuskel, fährt mit den beyden vorderen Fingern der linken Hand hinein, brinat die Messeispiße dazwischen, schärft den Leib so weit auf, daß man mit der Hand hinein kann, und zieht 7 Gescheide heraus. Nun löst wan den Mastdarmvor dem WeideloHe ab, ohnedas Se loß zu dffnen, macht einen Schliß in den Balg, nnd ste>t die Blume hindurc<, um die Oefsnung zu bes deFen,

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