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Vom aufbrechen und ausweiden 1c. des Wildes. 345
In allen Ländern ist we enigstens das Bey 3u'<< und Talg ein Accidenz für den Jäger, oder, wie man es nennt, Jägerrecht; in mehreren ober gehbren anch noc< die Kehl- und Me*rbraten und die Zunge vder der LeFXer dazu: noc< in andern bokomm der Jäger- auch ausserdem die Flämen oder Wam mens und noch.in andern erhält er ausserdem auch den Kopf, Hals, und die vordersten drey Rippen von der Brut, und wohl auch die Haut dazu.=--- Mehrbaten, Zunge und Flämen können vom Jäger soaleich ausgeldßt werden,'weun sie ihm als Jägerrecht vers macht sind; Kopf, Hals, Rippen und Haut aber, Fann er nur beym Zerlegen bekommen, und es muß ihm eine hinlänglihe Vergütung gegeben werden: wenn man Stüce g anz verkauft, oder verschenkt, oder so benußt, daß der Jäger sein JFägerrecht in natura davon nicht beziehen kann.
2) Vom aufbrechen des übrinen Edel-, Dam- und Rehwildes,
Gerade so, wie ich es beym Hirsch beschrieben ha- be, wird auch das übrige Edel-, Dam- und Rehwild aufgebrochen und behandelt; nur schärft man:n ei- nigen Ländern den Rehen den Hals nicht auf, sondern reißt den Schlund inwendig, so weit wie mdglich vom Pansen entfernt, ab, In diesem Fall muß man aber
den Schlund am Pansen fest zuhalten, damit kein G e- äs aus demselben kommen fang.
Hartig Lehrb, f. Jäger, I]. 335


