Teil eines Werkes 
2 (1811) Zweyter Band, welcher die Wildzucht, den Wildschutz, die Wildjagd und die Wildbenutzung enthält
Entstehung
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2 Yom aufbrechen und ausweiden des Wildes.

8) Allen übrigen kleinen Vdgeln, von den Drosseln abwärts, wird der Kopf eingedrüt:

Dies sind die verschieden.n Arten, das Wild nach Weidmanns- Gebrauch zu tdödten z; und es würde derjenige, welcher einer Sau das Geni> fangen, oder ein Reh mit einem Prügel todr schlagen wollte, den Namen eines Jägers nicht verdienen, derjenige aber, welcher ein Thier vorsätzlich ängstigt und quält, sich selbst beschimpfen.

Viertes Kapitel. Vom aufbrechen und ausweiden des Wildes.

Wenn man grdßres Wild, das zum Verspeißen be» stimmt ist, getddtet hat, so muß es alsbald aufge» brochen oder ausgeweidet werden; weil es leicht verdirbt, wenn das Gescheide lange in ihm bleibt. Eo einfach diese Operation ist, so sehr wird aber bey der Jägerey darauf gesehen, daß sie nach den einmal be» stimmten Regeln vollzogen werde, Man muß sich da- her diese bekannt machen und sie pünktlich befolgen,

1) Vom aufbrechen eines Hitsch<hes.

Beym aufbrechen eines Hirsches wird derselbe auf den Rücken gestre>t undihm das Gehdrn zu beyden Sei» ten des Halses geschoben. Ist dies geschehen, so tritt der Zäger vor den Kopf des Hirsches und s< ärft die Haut, vom Drosselknopfe bis zur Brusthdhle, mit einem

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