Teil eines Werkes 
2 (1811) Zweyter Band, welcher die Wildzucht, den Wildschutz, die Wildjagd und die Wildbenutzung enthält
Entstehung
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549"Som weidmännischen tödten des Wildes,

den Gänse nnd Enten, und die Raunbvdgel. Bey allen übrigen Thieren macht das schiessen wes niger Umstände und Kosten, und man fängt sie daz her anch nicht; es müßte dann zum Vergnügen, oder in der Absicht geschehen, sie an einen andern Ort zu versetzen.

Damit aber durch das schiessen die Häute und Bäl» ge, vder aum das Wildbrät nicht mehr, als unverz meidliH ist, verdorben werden, so schießt man die größeren Thiere, deren Häute meistens auf beyden Sei» ten gegerbt und durch viele Löcher im Werth herunter» geseßt werden, mit einer oder einigen Kugeln 3 diejenigen Thiere aber, deren Bälge nicht enthaart werden, oder die auch so gering sind, daß man sie durch einen Schuß mit der Kugel zu sehr verderben, oder auch selten treffen

würde, schießr man mit gröberen ovdex feine»,

ren Schroten... Aus dieser ökonomischen>sicht, und weil auch Schrote die dicken Häute und Knochen der grdsseren Thiere in einiger Entfernung nicht durchdrinz gen können, ist es Jäger- Gebräuch: das Edel:, Dam.-, Reh» und Schwarzwild mit Paßku geln aus der Büchse oder Flinte zu erlegen, hingegen alle übri gen geringeren Thiere mit Schroten aus der Flinte zu schiessen.

Ausserdem ist es auch Fägergebrauc, die auf irgend eine Art in Gefangenschaft gerathenen, oder nicht ganz todt geschossenen Thiere, auf folgende Art zu tdds ten, nehmlich 2

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