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Vom weidmännischen tödten des Wildes, 539
man sich aus dem vorigen Haupttheile von der Jagd erinnern wird, zwey Mittel, nehmlich das fangen und das s<iessen; wovon bald das eine, bald das andere angewendet werden muß, je nachdem es die wenigsten Kosten und Umstände verursacht, und dem Zwe der Benußung angemessen ist,=- Die Haupts tendenz beym fangen, schiessen und tödten des Wildes muß, in dkonomischer Hinsicht, immer dahin gehen: durch diese Operation so wenig Kosien und Zeit als möglich aufzuwenden, und dadurch am Wilde selb(t so wenig, wie möglich, zu verderben, In moralis- scher Hinsicht aber muß der Jäger seinen Hand- lungen eine sol<e Richtung geben, daß die Thiere, welche er tdödtet oder fängt, so wenig, als es die Um- stände-nur erlauben wollen, gequält werden,
Zu dem Wilde, wobey der Fang mit Netzen und Schleifen in dkonomis<er Hinsicht immer ge» wählt werden muß. weil sonst der Uufwand an Mus nition den Werth des Wildes übertreffen würde, ge» horen; Dve Drosseln, die Stagren, die Lers <4 en, und alle kleinen Vogel; hingegen zu dens jenigen Thieren, die leichter zu fangen, als zu schiessen sind. und daher gewbhnlim auch mehr gefangen, als geschossen werden, rechne ich: das wilde Kanin» Hen, den Dachs, die Otter, und überhaupt die Marderartenz und zu denjenigen Thieren, wo bald das fangen, bald das schiessen in dkonomischer Hinsicht vortheilhafter ist, zähle im: den Fuchs, die wilde Kaße, den Fasan, das Feldhuhn, die wi“


